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Das Wohnzimmerkonzert

Als mich der Bus in einer beschaulichen Seitenstraße in Berlin-Lichterfelde ausspuckt, stehe ich genau davor: einer alten Berliner Stadtvilla, in der ich heute mein erstes Wohnzimmerkonzert erleben werde.
Was ist das eigentlich, ein Wohnzimmerkonzert? Also ein Wohnzimmerkonzert ist der Auftritt von noch recht unbekannten Musikern in irgendeiner Wohnung. Als Hans mich einlud, hörte sich das ganz spannend an. Ich kenne Hans schon seit über 10 Jahren, er ist der Mitbegründer der “Gebrüder Blattschuß” und ein – ja, man kann es so sagen – lustiger Vogel. Ich war mir also relativ sicher, dass mich keine rülpsende, mit Bierbechern werfende Rockband erwartet, sondern etwas wesentlich schöneres.
Und dann war es soweit: “Nature in the City” trat auf und hat mich verzaubert. Da stehen diese beiden Jungs mit ihren Gitarren, einer normalen und einer in XXL, und verzaubern mich doch echt und wahrhaftig mit so Indie-mäßigem Pop-Zeug. Kein Mainstream, aber ganz, ganz viel Gefühl! Und ganz viel Stimme!
Ich könnte jetzt noch etwas über das tolle Licht an diesem Tag schreiben oder darüber wie sehr sich alles nach Sommer angefühlt hat, aber das wäre nur noch dummes Geschreibe…
Lieber Robin, lieber Johannes, ich danke euch von Herzen für diesen wundervollen Nachmittag und dafür, dass ihr mein Herz berührt habt. :-)
PS: Eure CD läuft schon den halben Tag.
PPS: Habe erfahren das diese XXL-Gitarren Kontrabass heißen. Krass…

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